wie alles begann

VOR 1912
Beginn einer Sonntagsschule in der Werkstatt der Flaschnerei Staiger. Die Eltern der Kinder werden in eine „Stunde” eingeladen, die ebenfalls in der Flaschnerei stattfindet. Das markiert den Beginn der Vereinshausarbeit in Sielmingen.

12. DEZEMBER 1912
Gründung des männlichen Jugendbundes für Entschiedenes Christentum (EC) durch Gotthold Staiger.

FEBRUAR 1913
Gründung des weiblichen Jugendbundes für Entschiedenes Chnstentum (EC) durch Mina Pfäffle.

JANUAR 1914
Die Jugend- und Gemeinschaftsarbeit bekommt von Michael Weinmann („Michele”), der zur altpietistischen Gemeinschaft gehört, einen Bauplatz geschenkt.

6.APRIL1914
Baubeginn des Vereinshauses in der Augustenstraße.

MÄRZ 1917
Einzug ins neu gebaute Vereinshaus.

15. NOVEMBER 1917
Offizielle Einweihung des Vereinshauses. Leitspruch: „Dies Haus soll sein allein ein Haus zu Gottes Ehren, ein Grund für Gottes Kinder und ein Ort des Vertrauens, heimzufinden zum Herzen Gottes.”

8. DEZEMBER 1918
Empfangsabend – Vereinigung der Freunde, die lange getrennt waren – Gefeiert wird die Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg.

23. AUGUST 1920
Gründung einer Singstunde –
Beginn des heutigen Gemeinschaftschores.

10. FEBRUAR 1925
Mit dem Erlös des Missionsverkaufs von 650 Reichsmark wird die Schiffskarte von Lydia Staiger zur Ausreise nach China in die Missionsarbeit gekauft.

MAI 1925
Bei einer Zeltevangelisation finden Menschen eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus.

1926
Gründung des Posaunenchors durch Friedrich Auch.

6. JANUAR 1927
Das Harmonium, das von den „Jungfrauen” gekauft wurde, wird auch von der Gemeinschaft genutzt. Ihm folgten später Clavinova, Klavier und Flügel.

1932
Die Gemeinschaftsarbeit schließt sich auf Grund eines Dekrets dem neupietistischen Württembergischen Brüderbund (seit 2012: Württembergischer Christusbund) an.

30. MAI 1933
Der EC-Jugendbund stellt sich voll und ganz zur nationalen Reichsführung von Hitler, unterstützt deren Ziele und anerkennt das Hakenkreuz.

31. JANUAR 1937
Gedächtnisfeier für die „Koche-Bas”. Sie hat den Vereinsgarten nahe der Hausäckerstraße dem EC-Jugendbund geschenkt.

4. DEZEMBER 1944
Beschlagnahmung des Vereinshauses durch die Wehrmacht und Einquartierung von Soldaten.

HERBST 1945
Im Vereinshaus findet für die Heimatvertriebenen am Sonntagmorgen der katholische Gottesdienst statt, mindestens ein Jahr lang.

1946
Der Südwestdeutsche EC-Verband veranstaltet im Sielminger Vereinshaus eine Tagung mit vielen Teilnehmern, sie übernachten bei Gemeinschaftsmitgliedern in Scheunen.

1964
Anonymer Antrag zum Neubau des Vereinshauses – Der Gönner unterstützt seine Forderung mit einer ersten Spende von 100 Mark.

WINTER 1971/72
Abbruch des Farrenstalls und Bau des ersten Abschnitts des heutigen Gemeinschaftshauses.

1.  JULI 1973
Letzte Versammlung im alten Vereinshaus.

29. JULI 1973
Erste Versammlung im neuen Haus – anschließend Abbruch des alten Vereinshauses.

1. ADVENT 1974
Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses.

6. JULI 1980
Gemeinschaft und Jugendbund unterwegs mit einem Neckarschiff. Mit fünf Omnibussen fahren wir zur Schiffsanlegestelle am Neckar in Bad Cannstatt.

16. MAI 1982
Mit einem Sonderzug auf der im Personenverkehr seit 1955 stillgelegten Filderbahn starten EC-Jugendarbeit und Gemeinschaft mit 350 Teilnehmern nach Erbach in den Odenwald, kurz darauf werden die Gleise herausgerissen.

NOVEMBER 1987
In einer Mitgliederversammlung beschließen die beiden EC-Jugendbünde in Sielmingen, männlich und weiblich, die Zusammenlegung zu einem einzigen EC-Jugendbund.

OSTERN 2008
Der erste Sielminger Ostergarten ist ein Großprojekt mit 200 Mitarbeitern.